Da ist das Ding – iPhone 6S und 6S Plus

by • 25. September 2015 • featured, KommunikationComments (0)935

Das iPhone 6S und 6S Plus bieten mehr Evolution denn Revolution - gut so

Das iPhone 6S und 6S Plus bieten mehr Evolution denn Revolution – gut so

Heute startet der Verkauf der neuen iPhone-Generation und wieder mal gibt es Schlangen, ja sogar Campingzelte vor den Apple Stores. lohnt sich das Anstehen? Wir konnten das iPhone 6S schon ausprobieren.

6S oder 6S Plus? Das Plus bietet neben dem größeren Display auch eine dank Bildstabilisierung nochmals bessere Kameraleistung

6S oder 6S Plus? Das Plus bietet neben dem größeren Display auch eine dank Bildstabilisierung nochmals bessere Kameraleistung

„Alles, was sich geändert hat, ist alles“ textet die Marketingabteilung von Apple vollmundig auf der Website. Aber das iPhone 6 sieht doch genauso aus wie sein Vorgänger? Genau damit kokettieren die Kalifornier, denn im Inneren ist nicht viel gleich geblieben. Ein neuer Prozessor mit mehr Dampf und eine Kamera mit mehr Auflösung, mehr gibt das Datenblatt erst mal kaum her. Doch die Evolution lauert im Detail: 12 Megapixel liefert die iSight-Kamera im 6S und sie ist auch in der Lage, Videoaufnahmen in 4K-Auflösung zu machen, immerhin mit 30 Bildern pro Sekunde. Full-HD kann sie bis 60 Bildern je Sekunde und für Spezialeffekte wie die Zeitlupe auch mit 120 fps. Bei Full-HD, also 1080 Zeilen und weniger kommt auch die ausgezeichnete Cinematic Bildstabilisierung zum Einsatz, bei 4K nicht, daher sollte man hier eher zum 6S Plus greifen, das wie schon der Vorgänger eine richtige optisch eBildstabiliserung hat. Die FaceTime-Kamera, die für Selfies, hat jetzt 5 Megapixel und kann Video mit 720 Zeilen. Noch ein Wort zur iSight: Diese kann jetzt sogenannte „Live Photos“ schießen. Dahinter verbergen sich Fotos, die per Tastendruck zusätzlich Filminformationen vor und nach dem Aufnahmemoment beinhalten. Diese lassen sich nicht nur auf dem iPhone 6S, sondern auch auf älteren Geräten und natürlich jedem Mac mit dem kommenden Betriebssystemupdate „El Capitan“ anschauen.

Der Prozessor trägt jetzt eine Nummer größer, er heißt A9 und hat wieder einen integrierten Coprozessor für die Erfassung von Bewegungen, damit dies möglichst energiesparend geschieht. Das hat sich schon bei den 6er-Modellen bewährt. Die Displays sind von der Auflösung her gleich geblieben, im 6S steckt ein 4,7 Zoll großer Screen mit 1334 x 750 Pixeln, im 6S Plus sind es 5, 5 Zoll mit Full-HD, also 1920 x 1080 Pixeln. Das Gehäuse ist aus einer festeren Aluminiumlegierung als beim Vorgänger, womit hoffentlich ohnehin überbewertete „Bendgate“-Stories völlig der Vergangenheit angehören. Auch am Glas will Apple gearbeitet haben – wir glauben das einfach mal. Einziges äußerliches Merkmal der neuen Generation ist de vierte, hinzugekommene Gehäusefarbe namens Roségold.

 

 

3D Touch ist die beeindruckendste Verbesserung in Sachen Handling

3D Touch ist die beeindruckendste Verbesserung in Sachen Handling

Peek und Pop

So weit so gut, doch die Displays beherrschen jetzt 3D-Touch, reagieren also auf unterschiedlich starken Druck verschieden. Klingt unspektakulär? Falsch, das verändert die Bedienung völlig. Betrachtet man seinen Maileingang, reicht ein etwas festerer Druck, um sich den Inhalt der Nachricht vollflächig anzeigen zu lassen. Reduziert man den Druck, kommt man wieder zur gewohnten Listendarstellung. Klingt einfach, ist aber einfach genial, denn es macht die Bedienung noch intuitiver. Möchte man sich mit der Mail gleich auseinandersetzen, dann drückt man noch etwas fester und schon ist sie zur Bearbeitung geöffnet. Apple nennt das Peek und Pop, wir finden, das muss man einfach ausprobiert haben – genial. Das Ganze funktioniert auch in Mails, Links zu Webseiten beispielsweise zeigen so eine Vorschau an, die es einfach macht, sich zu entscheiden, ob man diese direkt aufrufen muss oder das auf später vertagen kann. Auch schon im Homescreen lassen sich App-Icons so anders nutzen. Ein „Peek“ generiert ein Menü mit den am häufigsten genutzten Funktionen oder eine kurze Vorschau der Neuerungen. Wie gesagt, das nutzt sich schnell und intuitiv, das mit Worten zu beschreiben, ist dagegen komplex. Zur gelungenen 3D Touch Funktionalität kommen viele kleine Neuerungen durch die aktuelle Betriebssystemvariante iOS 9.

 

Fazit

Im Grunde genommen ist es, wie jedes Jahr im Herbst. Man kann sich Tag für Tag sagen, dass man die kleinen, auf den ersten Blick unspektakulären Verbesserungen nicht wirklich braucht. Nutzt man sie dann eine Weile, dann fragt man sich, wie man bislang ohne sie auskommen sollte. War das zum Beispiel seit dem Fingerabdrucksensor des iPhone 5 das unglaublich unkomplizierte Sichern und Entsperren, so dürfte in Sachen Handling 3D Touch das Killerfeature des iPhone 6S sein. Dazu kommt eine nochmals verbesserte Kamera, für uns das zweite Argument, dass ein Upgrade begehrenswert macht. Ach ja, und wenn, dann doch bitte das 6S Plus – wenn schon, denn schon.

 

iPhone 6S und 6S Plus
12 MP Frontkamera, 5 MP Selfiecam
ab 739 Euro
www.apple.de

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