IFA 2013 – Great Expectations?

by • 30. Juli 2013 • ElektronikComments (0)706

Miss IFA und Sony

Was macht der Fernseher auf der Wiese? Ach ja, es ist bald IFA

Da ist sie wieder, diese Rothaarige. Wenn sich die Pressemeldungen mit der perückenbestückten Dame häufen, dann wissen wir, die IFA naht. Und dieses Jahr könnte die Messe auch glatt mal wieder als Funkausstellung durchgehen, auch wenn die Organisatoren diesen Namen gar nicht mehr so gerne hören. Neben sicherlich endlosen Bluetooth-Lautsprechern und Kopfhörern rücken dank 4K mal wieder die Bildschirme in den Fokus. Nur ein kurzer Trend oder ein neuer Markt mit Potenzial?

Natürlich werden die Hallen, zumindest die bildlastigen, voll sein von 4K oder besser gesagt UltraHD-Geräten. Die Schirme mit vierfacher FullHD-Auflösung sind ja schon angekündigt oder gar vorgestellt, da werden in Berlin auch die Marken nachziehen, die sich bislang in Stillschweigen hüllten. Viel spannender jedoch als die durchaus attraktive Hardware wird die Frage, woher der Content kommt, denn ohne Inhalte im passenden Format verlieren auch hartgesottene Technikfans schnell die Geduld. Klar hält man sich ein paar Monate mit skaliertem HD-Material bei Laune, aber dann müssen bitte schön auch Filme und vielleicht Sportveranstaltungen in voller Auflösung geboten werden.

Der BRAVIA X9 von Sony hat nicht nur viele Pixel, sondern auch ordentliche Lautsprecher

Der BRAVIA X9 von Sony hat nicht nur viele Pixel, sondern auch ordentliche Lautsprecher

Die Lösungen dieses kleinen, aber feinen Dilemmas werden wir hoffentlich auch in Berlin sehen, denn Sky beispielsweise hat ja schon vollmundig angekündigt, bei den ersten Sendern dabei zu sein, die im neuen Format produzieren. Filme in feinster Qualität gibt es auch in hinreichender Menge auf irgendwelchen Servern, da stellt sich nur noch die Frage der Distribution und natürlich der technischen Schnittstellen. Was den ersten Part angeht, dürfte kein Weg an Streaming-Angeboten vorbeiführen, denn bevor man mal eben das Format Blu-ray aufbohrt, kann man lieber ein paar Bits durch die Leitungen jagen. Wenn diese dann zu Hause angekommen sind, stellt sich die Frage, wie sie in den schönen, neuen Screen hineinkommen, da sind entsprechende Schnittstellen gefragt. Wir reisen also mit offenen Augen nach Berlin und halten Ausschau, es ist ja nur noch gut ein Monat, bis unsere Fragen hoffentlich beantwortet werden.

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