Vodafone funkt aus dem Gullydeckel

by • 7. Oktober 2016 • KommunikationComments (0)2704

Vodafone macht Gullys zu Sendemasten

Vodafone macht Gullys zu Sendemasten

Es gibt Pressemeldungen, bei denen glaubt man, es wäre schon wieder April. Doch was uns da heute von Vodafone ins Haus flatterte, ist Realität. zum Volksfest Cannstatter Wasen setzen die Mobilfunkspezialisten erstmals auf Antennen im Untergrund, nämlich in Gullydeckeln.

Das Ganze ist kein Marketinggag, sondern eine Fingerübung für Großereignisse, vor allem aber für das engmaschiger gestrickte 5G-Netz, das uns bald nahtlos mit Daten versorgen soll. In Berlin beispielsweise hat man entsprechende Sender in Jugendstil-Laternen entlang der Partymeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule untergebracht. Die Variante mit den Gullys hat natürlich ihre besonderen Reize, schließlich bieten diese nach unten hin gleich gigantische „Leerrohre“ zur Verdrahtung.

Vodafone bereitet sich auf 5G vor

Die Gullydeckel als auch die Verpackung der Sendeeinheiten besteht aus Kohlenstofffaser – das ist gut für den Empfang. Bei diesem Konzept sollen von vornherein kleinere Zellen abgedeckt werden, das reduziert auch die nötige Sendeleistung. Wenn es also demnächst mal mit dem Empfang hapert, empfiehlt es sich nicht unbedingt, das Smartphone gen Himmel zu halten, die fehlenden Empfangsbalken könnten im Boden lauern.

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