Ampera Diaries – Teil 1

by • 3. Februar 2013 • MobilitätComments (0)3959

ampera diaries

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Living the Life Electric, das ist unser aktuelles Motto, denn so ein E-Mobil ist sicherlich das ultimative, elektronische Tool. Der Opel Ampera begleitet uns zurzeit auf unseren Redaktionswegen und er tut dies mit Bravour. Die Erfahrungen der ersten Woche haben wir an dieser Stelle mal kurz zusammengefasst.

Eine gute Woche sind wir nun mit dem Opel Ampera unterwegs und das zu großen Teilen elektrisch. Warum nur zu großen Teilen? Nun, zum einen lässt man es auf der Autobahn auch schon mal gerne beim „Halten“-Modus, um für die Einfahrt in die Innenstadt am Zielort noch genügend Saft in der Batterie zu haben, zum Anderen waren einige Strecken, die wir bewältigen wollten, einfach zu lang. Düsseldorf – Amsterdam beispielsweise wären bei den aktuellen Temperaturen satte viereinhalb Batterieladungen gewesen und so viel Geduld haben wir einfach nicht mehr, dass wir Touren in Tagesreisen bemessen wollen. Also ist auch hier „Halten“ angesagt, vor den Toren Amsterdams schließlich wechselt man wieder in den normalen Fahrmodus und säuselt leise und elektrisch in die Stadt.

Überhaupt ist Amsterdam ein Beispiel für elektrische Mobilität, denn die Niederländer kultivieren in der Stadt dort eine ordentliche Bevorzugung alternativer Antriebsformen. An jeder zweiten Ecke finden sich Elektroladeplätze, unser Hotel vor Ort war auch mit (normalen Schupo-)Steckdosen ausgerüstet und selbst im Messezentrum fanden sich Stellplätze mit Stromzapfsäule. Am ersten Messetag waren wir allerdings zu spät dran, ein anderer Ampera blockierte unseren Ladeplatz. Die Nutzung erlaubte uns eine RFID-Karrte von Essent, einer niederländische RWE-Tochter. Mit dieser hat man Zugang zu 2.400 Ladepunkten in ganz Holland – Respekt.

In heimischen Gefilden, speziell im Raum Düsseldorf ist es gar nicht so einfach, sein Auto unterwegs mit Kilowatt zu befühlen. Gerade mal vier Säulen meldet die App e-kWh vom RWE, die uns freundlicherweise mit einem Zugangscode samt passend codiertem Ladekabel ausgerüstet haben. Zwei Stellplätze in einer unserer bevorzugten Innenstadt-Positionen (siehe Bild) lassen sich nur mit einer Karte der Stadtwerke benutzen – da endet die Elektromobilität schnell.

In der Summe sind wir nach der ersten Woche bei etwa 1.000 Kilometern, von denen wir gut ein Drittel elektrisch gefahren sind, den resultierenden Gesamtverbrauch beziffert der Bordcomputer zurzeit mit etwas über vier Litern auf 100 Kilometer. Wir bleiben am Ball.

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