5 Gründe, warum Sie keine Smartwatch brauchen

by • 26. März 2015 • Elektronik, KommunikationComments (0)1888

 

Die Apple Watch kommt im April in den Handel

Die Apple Watch kommt im April in den Handel

Intelligenz am Arm? Muss das sein? Noch mehr Benachrichtigungen? Vielleicht gar überwachende Sensorik? Hier sind fünf Gründe, warum Sie keine Smartwatch brauchen.

1. Informations-Overkill

Wenn eine Smartwatch nur die Zeit anzeigen könnte, bräuchte man sie so sehr wie einen Reisebus in einer italienischen Kleinstadt. Das ist ja der Zauber, sie kann viel mehr: Texte, Bilder, Töne, ja sogar vibrieren kann sie. Und genau das ist die Krux. Meist sind es duplizierte Informationen, die schon auf dem Smartphone auftauchen und wenn wir es endlich geschafft haben, dieses in der Tasche zu lassen, statt auf dem Tisch, dann kommt eine Uhr daher und unterbricht unser Leben wie vorher die Push-Notifications vom Telefon.

2. Höflichkeit

Punkt 1 geht Hand in Hand mit Punkt 2. Haben wir uns bislang darüber aufgeregt, dass die Menschen, mit denen wir zusammen sind. ständig auf das Telefon schauen, so verlagert sich das Interesse mit einer Smartwatch auf den Unterarm. Großartig, besonders in einem Date oder beim Bewerbungsgespräch. Langweile ich Sie? Schwer abzuschätzen, wenn das Gegenüber ständig den Hemdsärmel hochschiebt.

3. Noch mehr Kabel, Ladegeräte, Kram

Die meisten dieser cleveren Uhren schaffen es mit Mühe und Not über einen Tag, vielleicht sogar zwei. Das bedeutet, dass das Ladegerät immer dabei sein muss, im Zweifel samt der unvermeidlichen Peripherie, denn schließlich will man ja nicht im entscheidenden Moment stromlos sein, beispielsweise am Gate zum Flieger oder nächtens beim Öffnen der Hotelzimmertür. Oder?

4. Überwachung

Nein, wir tragen keine Aluhüte, es ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass die eine oder andere App unsere persönlichen Daten über das Netz verbreitet. Bislang kannte man schon unsere Position, nun auch unseren Ruhepuls oder irgendwann mal die Blutwerte. Das kann vielleicht mal lebenswichtig sein, wenn die ersten Krankenkassen unsere kontinuierlich selbst erfassten Daten verwerten, ändert sich das Szenario.

5. Eine Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat

Wie konnten wir bislang nur ohne Smartwatch leben? Eben, hervorragend. Information ist überall verfügbar, die Smartphone-Displays werden größer, die Datenverbindungen besser. Müssen wir das auf die Größe einer Münze reduzieren, um dann bei den meisten Benachrichtigungen doch das Telefon aus der Tasche zu holen?

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