Théa – Teemaschinenkonzept von Stephanie Lang

by • 1. Dezember 2010 • DesignComments (0)1577

Théa - Teemaschinenkonzept von Stephanie Lang

Théa - Teemaschinenkonzept von Stephanie Lang

Während man für frischen Kaffee meist nur noch ein Knöpfchen drückt, ist die Zubereitung von Tee weitaus komplizierter: Welche Menge Tee für wie viel Wasser? Teebeutel oder loser Tee? Wie lange muss der Tee ziehen, damit er anregend oder beruhigend wirkt? Und sogar die Wassertemperatur spielt eine Rolle: so wie Grüner Tee je nach Sorte mit 50 bis 90 Grad heißem Wasser aufgegossen, braucht Schwarztee immer 100 Grad heißes Wasser. Eine kleine und formschöne Teemaschine für Büro, Schreibtisch oder Küche hat nun Stephanie Lang als Gegenstand ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule München entwickelt. „Théa“ besteht aus einem Porzellangehäuse mit Porzellandeckel und einem Gestell aus Nussbaumholz.

 

Théa - Teemaschinenkonzept von Stephanie Lang

Théa - Teemaschinenkonzept von Stephanie Lang

Der dazugehörige Teebecher fasst genau die Menge an zuzubereitendem Tee, sodass immer frisches Wasser verwendet und keines verschwendet wird. Ein Sensor liest anschließend die Etiketten der speziellen, in Form von Teeblättern gestalteten Théa-Teebeutel aus und stellt automatisch Temperatur und Ziehdauer ein. Das Wasser im Automaten wird nun über eine Bodenplatte zum Kochen gebracht. Das Sieb, das im Glas platziert wird, wird über eine magnetische Vorrichtung, die sich außerhalb des Glases hinter der Gehäuseabdeckung befindet, im Waser auf und ab bewegt, um so den Tee in das Wasser oder aus dem Wasser heraus zu führen. Bei der Umsetzung legte Stephanie Lang auch Wert auf ökologische Aspekte: So sind die Teebeutel biologisch abbaubar, es wird nur so viel Wasser erwärmt, wie tatsächlich gebraucht wird und für die Zubereitung wird durch die geringe Größe des Teeautomaten vergleichsweise wenig Energie verbraucht.

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