Back to the Future – Nikon Df

by • 5. November 2013 • Elektronik, LebensartComments (0)1698

Nikon Df - Vollformat DSLR im Look der FM2

Nikon Df – Vollformat DSLR im Look der FM2

Digitale Aufnahme, Video, per W-LAN Richtung Social Media – Fotografieren gerät zur Nebensache. Außer in der Nikon Df: Bedienung und Feature-Set sind auf das Kreieren von Fotografien ausgelegt. Vollformat-Bildsensor und Nikon-Objektivlegenden seit den 50ern schließen sich nicht länger aus. Nikon zitiert sich mit der Df selbst, denn den Look kennt man von der FM2 aus dem Jahre 1982.

Diese Spiegelreflex – richtig gelesen: Hier schwingt noch ein Spiegel – bringt die Klassiker in die Moderne. Eins der Highlights wird von Nikonianern mit einem großen Seufzer der Erleichterung aufgenommen: Ihre alten Objektivschätze der Non-Ai-Ära können endlich auch komfortabel an einer aktuellen Digitalkamera genutzt werden. Denn die Nikon Df trägt eine alte Nikon-Tradition weiter: Über Generationen hinweg können die gleichen Objektive weiter genutzt werden, weil in der Df ein Stift zum „Vorspannen“ der Arbeitsblende dient. Der manuelle Fokus mit den alten Optiken wird durch die Fokussierpunkte des 39-Feld-AF der Kamera unterstützt.

Sieht alt aus, ist aber flutschneu - Nikons Df

Sieht alt aus, ist aber flutschneu – Nikons Df

Die Philosophie des „Slow Food“ hat Nikon auf die neue Df übertragen: Der 16,2-Megapixel-Vollformater mit Technik aus der Profi-DSLR D4 wird von den Kindern der digitalen Neuzeit zwar vermutlich dafür verdammt, doch wie bei einer klassischen SLR gibt es für jede Funktion zur Belichtungssteuerung ein satt rastendes Rädchen. Die Beschäftigung mit dem Bild, dem Motiv, der Komposition wird durch die Df wieder unterstrichen, das ewige Knips und Hopp, Photoshop wird’s schon richten, ist mit der Df passé. Auch wenn eine Lichtempfindlichkeit bis 204.800, der 921.000-Pixel-Monitor mit Live View, D-Lighting, HDR-Automatik und und und mit an Bord sind.

Ein weiteres Haar in der Suppe für die Liebhaber der modernen Bildgeneratoren: Es gibt keinen Videomodus, Nikon hat sich allein auf die Fotospezialisten fokussiert. Und dann ist da noch der Preis von 3.000 Euro – es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.

Fakten: FX-Sensor 16,2 Megapixel, Vollformat mit automatischer APS-C-Umschaltung bei DX-Objektiven, mechanische Übertragung der Blende zwischen Objektiv und Kamera, Live View, Active D-Lighting, 5,5 Bilder/s. 39 AF-Felder, 3,2-Zoll-Display mit 921.000 Pixeln, ISO 100-12.800, erweiterbar auf 204.800

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